3G-Regel: Zutritt nur für Geimpfte, Genesene oder Getestete ab 23. August 2021 

Aussetzung von 3G bei Inzidenz unter 35 möglich

Alle, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, müssen ab dem 23. August 2021 einen negativen Antigen-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder einen negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) vorlegen. Das gilt u.a. für den Zugang zur Innengastronomie, für die Teilnahme an Veranstaltungen und Festen (z.B. Informations-, Kultur- oder Sportveranstaltungen) in Innenräumen. Davon ausgenommen sind Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Schülerinnen und Schüler, weil diese regelmäßig in den Schulen getestet werden.

Genesene und Geimpfte werden von Testpflicht und Quarantäne ausgenommen
Geimpfte und Genesene werden aufgrund ihrer Immunität von der Testverpflichtung grundsätzlich ausgenommen. Für symptomlose enge Kontaktpersonen mit einer vollständig abgeschlossenen Immunisierung ist auch eine Quarantänepflicht grundsätzlich nicht mehr erforderlich. Geimpfte und Genesene sind auch von der Quarantänepflicht bei der Rückreise nach Deutschland aus einem Hochrisikogebiet ausgenommen.

Schutzmaßnahmen bleiben bestehen
Abstand halten, Händehygiene beachten, Maskentragen in Innenräumen sowie regelmäßiges Lüften von Innenräumen bleiben. Bei Krankheitssymptomen ist zu Hause zu bleiben sowie ein umgehender Test erforderlich. Medizinische Schutzmasken in Einzelhandel und öffentlichem Personennahverkehr bleiben ebenfalls vorgeschrieben. Die Überprüfung dieser Maßnahmen erfolgt mindestens alle vier Wochen.

Die Länder können selber regeln, dass die 3G-Regel ganz oder teilweise ausgesetzt wird: Entweder, solange die 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis stabil unter 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern liegt. Oder wenn das eigene Indikatorensystem (das ggfs. weitere Faktoren einbezieht, wie zum Beispiel Hospitalisierung – noch zu definieren) ein vergleichbar niedriges Infektionsgeschehen widerspiegelt.